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Account gehackt: Die Lücken von Unibet, Bwin & Co.

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Plattformen wie Unibet, Bwin werben stets damit, ein zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner zu sein. Das müssen Sie auch, schließlich gehen Millionen von Euros bei den Glücksspielportalen ein und aus. Doch immer wieder hört man von leer geräumten Nutzer Konten, Wetten, die man selber nie platziert und Pokerrunden, die man nie gespielt hat. Die Rede ist von gehackten Bwin, oder Unibet Accounts.

Das Internet ist noch weit davon entfernt, ein sicherer Ort zu sein, wenn es das denn jemals wird. Immer wieder gelingt es Hackern in die Konten von Spielern einzudringen und die dort sicher geglaubten Beträge über perfide Techniken zu stehlen.

Doch wie gelingt es Hackern immer wieder auf Accounts zuzugreifen, woher weiß man, dass das eigene Unibet oder Bwin Konto gehackt wurde und wie kann man sich Schützen? Allgemein herrscht in diesem Bereich noch viel Unklarheit, was man auch an den zahlreichen hysterischen Forenbeiträgen zu dem Thema merken kann. Werfen wir also einen Blick auf die Machenschaften der Hacker.

Woran Sie merken, dass Ihr Account gehackt wurde

Klassischerweise erkennt man gehackte Accounts daran, dass sich das eigene Guthaben verändert hat, ohne selbst gespielt zu haben. So wie bei einem Unibetkunden, der beim öffnen seines Kontos merkte, dass sein Guthaben von ungefähr 6000$ auf 0,83ct geschrumpft ist, ohne dass er online gewesen wäre. Ist dies der Fall, sollte man umgehend sämtliche Veränderungen dokumentieren und den Kundendienst informieren, welcher weiterführende Nachforschungen anstellen kann.

Von einem weiteren Indiz berichtete ein aufgebrachter Bwin User letztlich in einem Forum. Er konnte auf sein Bwin Nutzer Konto nicht mehr zugreifen, da dass Passwort zu zu oft falsch eingegeben wurde, obwohl er seit längerem nicht mehr online war. Das Problem konnte vom Kundenservice zwar behoben werden, doch bleibt die Angst, dass eine fremde Person versucht hat, das eigene Kennwort zu hacken. In solchen Fällen sollte man sein Bwin oderUnibet Passwort umgehend ändern.

Auch unnatürliche Bewegungen auf dem Bankkonto können auf einen gehackten Glücksspiel Account hinweisen. So ist es eine Methode der Betrüger, Geld vom Bankkonto auf die Plattform zu transferieren um es dort stehlen zu können. Entdeckt man also Ungereimtheiten auf seinem Bankauszug sollte auch der eigene Account überprüft werden.

Die Tricks der Hacker

Die Täter gehen beim Hacken meist nach einem klassischen Schema vor. Im Folgenden soll beschrieben werden, wie es ihnen zunächst gelingt, sich einen Zugang zum Konto zu verschaffen und wie sie dann an das Geld heran kommen.

Phishing und Pharming

Unter Phishing und Pharming versteht man das erstellen von Fake E-Mails und Fake Websites um an die Kontodaten der User zu kommen. So wurde 2009 an alle Bwin Kunden eine Mail verschickt, welche einem mitteilte, dass man angeblich einen Preis gewonnen hätte. Um diesen zu bekommen sollte man sich auf der Website bwim.de registrieren.

Bis auf wenige Details ähnelte diese Fake Website dem Original und nicht wenige gingen den Betrügern auf den Leim, gaben ihre privaten Daten preis und öffneten so Tür und Tor Ihres Bwin Accounts.

Heutzutage wird Phishing jedoch kaum noch eingesetzt, da die Internetgemeinde vorsichtiger geworden ist. Doch auch die Hacker blieben nicht stehen und entwickelten das sogenannte Pharming. Hierbei wird die eigentlich korrekte URL angezeigt, über welche jedoch eine Art Schablone gelegt wurde, die dem Hacker gehört, der so alle eingegebenen Daten erhält.

Einfach Nachfragen

Die Diebe setzen jedoch nicht immer die höhere Informatik ein, um an Passwörter zu kommen. So ist es eine sehr beliebte Technik, User einfach in Chatfenstern anzuschreiben oder persönlich anzurufen und sich als Kundenservice auszugeben. Es ist erschreckend, wie viele unbedacht Ihre Daten an Dritte weitergeben.

password

Hacken mithilfe von Trojanern und Keyloggern

Das heutzutage am häufigsten benutzte Tool der Hacker sind jedoch Trojaner und Keylogger. Diese entdecken Internet-Sicherheitslücken oder nutzen schwache Passwörter aus und können über das WLAN Netzwerk einen Zugang zu den Gesamten Daten auf Ihrem PC herstellen. Eine andere noch effektivere Methode der Diebe ist es, die Trojaner in Mail Anhängen zu verstecken. Öffnet man diese unbedacht, ist der Virus auf dem PC.

Sind sogenannte Keylogger auf Ihrem Rechner, können diese sämtliche Tastatureingaben aufzeichnen. Also auch die von Passwörtern und Benutzernamen. Einige Trojaner sind zudem in der Lage, den Bildschirm des gehackten Computers einzusehen.

Wie das Geld entwendet wird

Der Zugang zum Konto ist jedoch nur die halbe Miete. Schließlich kann das Geld nicht einfach überwiesen oder ausgezahlt werden. Also haben die Hacker zwei andere Wege gefunden, um an das Geld zu kommen.

  • Die Chipdumping Taktik: Chipdumping bezeichnet das vorsätzliche Verlieren von Chips an einen anderen Spieler. Der Dieb loggt sich also mit seinem eigenen Konto ein, spielt eine Heads Up Partie gegen den gehackten Account und schiebt sich das Geld so durch vorsätzlich verlorene Chips zu.
  • Verknüpfung des Accounts mit einer Online Bezahlmethode: Bei diesem Verfahren verknüpft der Hacker den geknackten Bwin Account mit einem eigenen Konto bei einem Online Bezahldienst wie Neteller. Daraufhin wird das vorhandene Geld eingesetzt und die Gewinne an den Online Bezahldienst in Händen des Hackers ausgezahlt.

Wie man sich schützen kann

Trotz dieser perfiden Methoden ist ihr Unibet Account einem Hackangriff nicht schutzlos ausgeliefert. Mit ein paar simplen Maßnahmen ist es bereits möglich sich zumindest vor den verbreiteten Hack Methoden zu schützen.

  • #1: Nutze starke Passwörter und variiere diese.
  • #2: Halte Antivirensystem und Firewall immer up to date.
  • #3: Logge dich nicht in schwache WLAN-Netzwerke oder öffentliche Spots ein.
  • #4: Gebe dein Passwort an Niemanden niemals weiter. Egal ob ein vertrauter oder der Kundenservice fragt, man gibt sein Passwort nie heraus.
  • #5: Notiere dein Passwort nirgendswo
  • #6: Wechsel dein Passwort alle 90 Tage.
  • #7: Lasse nie zuviel Geld auf deinem Konto.
  • #8: Keine unbekannten E-Mail Dateianhänge öffnen

Wer diese Tipps befolgt gibt Hackern zumindest eine geringe Angriffsfläche und kann nebenbei allgemein die Sicherheit seines Internetkonsums verbessern.

Die Gefahr aus der eigenen Familie

Neben der Gefahr aus dem Netz stecken hinter vermeintlich gehackten Unibet Accounts häufig Personen aus dem eigenen Haushalt. Hierbei handelt es sich in der Regel um Minderjährige, die selbst noch nicht Glücksspiel betreiben dürfen, aber geplant oder zufällig an das Passwort des Vaters oder großen Bruders gekommen sind. Immer wieder gibt es jedoch auch Fälle von Diebstahl innerhalb einer Familie.

Das gefährlichste an Hackangriffen aus der eigenen Familie ist, dass sie kaum von echten Hackern zu unterscheiden sind. Zudem denkt man eher als letztes an eine Bedrohung aus den eigenen Reihen. Deshalb ist es hier besonders wichtig Vorkehurngen zu treffen.

Wie man seinen Glücksspiel Account vor Familien Mitgliedern versperrt

Damit Ihr Bwin Account vor Familienmitgliedern geschützt ist, sollten auch hier die bereits weiter oben genannten Schutzmethoden wie dem nicht Notieren des Passwortes gelten.

Die größte Gefahr bilden im übrigen gemeinschaftlich genutzte Computer. Hierbei müssen in jedem Fall verschiedene Nutzer Konten eingerichtet werden. Zudem sollte man vermeiden in Gegenwart anderer Familienmitglieder über die eingesetzten Geldbeträge auf den Plattformen zu sprechen.

Nicht alles ist ein Hack-Angriff: Die größten Irrtümer

Doch nicht immer, wenn ein Account gehackt wurde, steckt zwangsläufig kriminelle Energie dahinter. So gilt es stets, am Anfang die Ruhe zu bewahren, denn nicht selten entpuppt sich ein vermeintlicher Hackangriff als technisches Problem der Plattform oder gar eigener Fehler. So gelten gehackte Accounts auch zu der Kategorie „Glücksspiel Mythen“.

Der gesperrte Account

Auf Glücksspiel Plattformen passiert es nicht selten, dass Konten auf Grund von technischen Problemen oder Updates für eine gewisse Zeit gesperrt werden. Für die Spieler ist das natürlich immer ein Schock. So berichtete ein aufgebrachter User in einem Poker Forum, dass er keinen Zugang mehr auf sein Konto habe und Angst vor einem Hackangriff hat. Nach 3 Stunden war jedoch alles geklärt und es stellte sich als ein technischer Fehler heraus.

Gesperrte Konten können zwar auf einen Hackangriff hinweisen, sind meistens jedoch eher auf Probleme des Anbieters zurückzuführen. Bevor man also in Hysterie verfällt, sollte man beim Kundenservice nachfragen.

Betrunken spielt man nicht

Es mag wie ein schlechter Witz klingen, aber nicht selten entpuppten sich vermeintlich gehackte Unibet Accounts als Spielen im betrunkenen Zustand. Den Betroffenen fiel meist Tage später auf, dass komplett unsinnige Wetten platziert wurden, an welche Sie sich nicht erinnern können. Anstatt sich selber ehrlich zu hinterfragen wird direkt vom gehackten Account ausgegangen. Wer also gelegentlich beim Tippen auch mal ein 3,4,5,… Bierchen Trinkt sollte eventuell bei der Tätersuche auch sich selbst prüfen.

Anderer Name beim Bankkonto

Einen schock erlitt ein Bwin Kunde, als er sein Konto öffnete und all sein kürzlich eingezahltes Geld verschwunden war. Zugegeben, das klingt sehr stark nach einem gehackten Account. Doch auch hier stellte sich ein kurzer Austausch mit dem Kundenservice als Goldwert heraus.

So bestand das Problem schlicht und ergreifend darin, dass das angegebene Bankkonto auf einen anderen Namen lief. Darauf wurde Bwin aufmerksam und ließ das Geld einfrieren. Nach einer kurzen Richtigstellung konnte der betroffene Kunde wieder auf seine Einzahlung zugreifen.

Er hätte jedoch auch selbst erkennen können, dass es sich hierbei nicht um einen Hackangriff gehandelt hat. So wurden keinerlei Aktivitäten angezeigt, die nicht von ihm stammen. Man sollte also stets prüfen, welche Summe fehlt und wo sie eingesetzt wurde.