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Rückblick auf das Europa-League-Finale am 18. Mai 2022: Der Sieger heißt Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt feiert Europa League Sieg. Foto: ©IMAGO / Just Pictures

Eintracht Frankfurt hat 42 Jahre nach dem Triumph im UEFA-Pokal den zweiten internationalen Titel der Vereinsgeschichte eingefahren. Die Hessen setzten sich im Endspiel der Europa League am Abend des 18. Mais in Sevilla mit 5:3 im Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers durch. 

Eintracht startete beherzt und ging mit viel Risiko und steilen Pässen nach vorne. Doch bereits nach fünf Minuten gab es den ersten Schockmoment. Rode blieb nach einem Foul durch John Lundstram mit einer Platzwunde am Kopf liegen und wurde mehrere Minuten behandelt.

Die erste kleinere Chance hatten dann aber auch gleich die Adler aus Frankfurt. Daichi Kamada kam nach einem Solo nicht zu Abschluss, dafür aber Djibril Sow, dessen Abschluss in den Händen von Glasgows Keeper Allan McGregor landete. Beim Torversuch von Ansgar Knauff in der 20. Minute hatte der 40-Jährige dann schon etwas mehr zu tun.

Sechs Minuten später hatten dann auch die Schotten ihre erste Chance. Doch der Torschuss von Aribo verfehlte den Kasten, wenn auch nur knapp. In der 36. Minute musste dann auch Eintracht-Keeper Kevin Trapp eingreifen und sich beim Kopfball von Lundstram mächtig strecken.

Nach dem Pausentee kamen beide Teams mit reichlich Elan aus der Pause und die Frankfurter brauchte auch nicht lange bis zur ersten Chance. Doch der abgefälschte Schuss von Jesper Lindstrom verfehlte das Tor haarscharf. Dann aber sollten es die Rangers in der 57. Minute sein, die zum ersten Mal jubeln durften. Nach einer unglücklichen Kopfballverlängerung von Sow war Arbio zur stelle und staubte zum 1:0 aus Sicht der Ranger ab. Doch nur zwölf Minuten später sorgte Rafael Borre nach einem scharfen Zuspiel von Filip Kostic für den Ausgleich.

In der anschließenden Extrazeit nahmen zunächst die Frankfurter die Zügel in die Hand und hatten durch Borre auch gleich die erste gute Möglichkeit. Sein Schuss aber wurde noch durch Calvin Bassey abgewehrt. Die weitaus bessere Möglichkeit aber hatten gleich darauf die Rangers. Ryan Kent scheiterte allerdings an Frankfurts Torhüter Trapp, der mit einem bockstarken Reflex den erneuten Rückstand der Adler verhindern konnte.

Trapp war es dann auch, der im Elfmeterschießen die Nerven behielt und den Elfmeter von Aaron Ramsey parierte. Borre verwandelte den entscheidenden Strafstoß der Hessen, die damit auch in der kommenden Saison erstmals in der Champions League spielen.

Aufstellungen

  • Frankfurt: Trapp – Toure, Tuta (58. Hasebe), N’Dicka (100. Lenz) – Knauff, Sow (106. Hrustic), Rode (90. Jakić), Kostic – Lindstrøm (70. Hauge), Kamada, Borre
  • Rangers: McGregor – Goldson, Lundstram, Bassey – Tavernier, Jack (74. Davis), Kamara (90. Arfield), Barisic (117. Roofe) – Wright (74. Sakala, 117. Ramsey), Aribo (101. Sands), Kent 
Andreas Wagner
72 Artikel
Andreas ist seit mehr als zehn Jahren als freier Sportjournalist tätig und hat in dieser Zeit redaktionelle Arbeit für diverse Formate, unter andere ...