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Die besten Pokerspieler der Welt und warum Sie so gut sind

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Spätestens seit Poker in großem Stil im fernsehen übertragen wird, sind die Ikonen des Sports zu Regelrechten Stars geworden. Der bekannteste unter ihnen ist wohl „World Series of Poker“-Rekordgewinner Phil Hellmuth. Er ist der meister im lesen des Gegners und konnte so bereits mehrere hoch dotierte Turniere gewinnen.

gerade online Spieler eifern dabei ihren Vorbildern aus der Rangliste der besten Pokerspieler der Welt nach und versuchen ihre Tricks und Spielweisen abzuschauen. Aus diesem Grund sollen im folgenden die wohl erfolgreichsten Pokerspieler der Welt aufgeführt werden. dabei werfen wir einen Blick auf ihre größten Erfolge und die Spielweise, die sie auszeichnet.

Phil Hellmuth: Der Choleriker

In der Szene gilt er als „Brat“ (Rüpel) was auf seine vielen Wutausbrüche am Tisch zurückgeht. Bei Turnieren ist meistens eine extra Kamera auf ihn gerichtet um die nächste spektakuläre Szene einzufangen. Besonders wenn er mit einer spitzen Hand verliert kann er dabei sehr ausfallend werden. Viele Fernsehzuschauer kritisieren dies, da es den Spielfluss störe.

Phil helmuth kann dies egal sein, denn worum es letztendlich beim Pokern geht, sind Siege. Und davon kann „Poker Brat“ so einige vorweisen. Mit 13 Siegen bei der World Series of Poker ist er unangefochtener Leader der Rangliste der besten Pokerspieler. Zudem hält er den Rekord für die meisten Geldgewinne (100) und die meisten Teilnahmen an Finaltischen (49) bei der bedeutendsten Poker Turnier Serie der Welt.

Spielweise

Die Spielweise von Phil Hellmuth lässt sich nur schwer definieren, da er seinen Stil stets am Spiel der anderen orientiert. Sind diese eher passiv raist er viel, wird viel gefolded, setzt er hohe beträge.  Das wichtigste ist dabei, den Gegner gut lesen zu können. Und genau hierrin liegt seine Stärke: Keiner vermag es sein Gegenüber so zu analysieren wie Hellmuth.

Daher Kritisiert er öfter Online Poker, da die Spieler dort zu viel auf mathematische Evidenz und zu wenig auf dem „wahren“ lesen des Gegners setzten. Gerade jüngere Kollgen wie Daniel Negreanu, welche vom modernen analytischen Spiel geprägt sind, bezeichnen seinen Spielstil daher auch als veraltet.

Phil Ivey: Ein Alleskönner

Zwar hat Phil Ivey im Gegensatz zu Hellmuth „nur“ 9 WSOP-Bracelets gewonnen, allerdings gelang ihm dies bisher nicht nur im Texas Hold'em, sondern beispielsweise auch im Omaha oder H.O.R.S.E. Aufgrund dieser Vielseitigkeit gilt er unter Fans als der beste Pokerspieler der Welt.

Seinen erfolg führt er dabei auf seine intensive Auseinandersetzung mit dem Pokerspiel zurück. So empfiehlt er Neuelingen an so viele Partien teilzunehmen wie möglich. Und wenn man gerade nicht spielte, sollte man trotzdem über Poker nachdenken.

Angefangen hat seine Karriere bei einem Telemarketing Unternehmen in New York. Bei Spielen gegen seine Kollegen stellte sich jedoch schnell heraus, dass er mehr erreichen konnte, als dem Sieg im Büro.

Spielweise

Im Gegensatz zu Hellmuth ist Ivey am Tisch ein sehr ruhiger Akteur. Sein Spiel ist hingegen umso aggressiver. Kollegen beschreiben immer wieder, wie unangenehm es sei gegen ihn zu spielen, da er jede Entscheidung seiner Gegner genau analysiere und dem entsprechend sein Spiel anpasse.

So kann man ihn kaum in eine Taktik-ecke drängen. Und genau da liegt seine Stärke. Während andere Spieler nur schwer von ihren Mustern abweichen können, ist er sehr flexibel. Zu verdanken hat er dies seinem tiefen theoretischen Wissen in Sachen Poker und seiner Fähigkeit lange konzentriert zu sein.

Daniel Negreanu: Der Sympathico

Mit 6 Siegen bei der WSOP-Tour ist Negreanu nicht nur einer der 10 bestenPokerspieler der Welt, sondern gehört wohl auch zu den beliebtesten. Mit seiner lockeren humorvollen Art ist der Kanadier die Attraktion an jedem Pokertisch und stiehlt seinen Kollegen dabei regelmäßig die Show.

Angefangen hat seine Karriere dabei nicht so locker und lustig. So brach er kurz vor dem High School Abschluss die Schule ab und beteiligte sich an illegalem und legalem Glücksspiel in Toronto. nach dem er sich etwas Geld angespart hatte, ging er nach Vegas um seinen Traum, ein professioneller Pokerspieler zu werden nachzugehen. Dieser erste Einstieg ins Poker Geschäft ging jedoch daneben und so musste er nach Toronto zurück.

Der Durchbruch gelang ihm dann jedoch 1997. Er gewann zwei Turniere bei den World Poker Finals und sicherte sich so ein Preisgeld von 133.600 $. Ein neuer Star war geboren. Von da an gelangen Negreanu mehrere spektakuläre Siege, die ihm Preisgelder im Gesamtwert von 29,7 Mio. $ und einen Platz in der Rangliste der besten Pokerspieler einbrachten, was Platz Platz 1 in der All Time Money List der besten Pokerspieler der Welt bedeutet.

Spielweise

Vor dem Flop ist Negreanu ein sehr stabiler Spieler, der viel callt. Grund dafür ist, dass er auf seine Fähigkeiten im weiteren Spielverlauf vertraut. Wenn er jedoch erstmal eine Hand spielt, kann er sehr aggressiv auftreten.

Beeindruckend ist allerdings sein Instinkt. Durch lange Erfahrung gelingt es ihm hervorragend sein Gegenüber zu lesen. Dabei überrascht er seine Kontrahenten nicht selten damit, ihre Hände laut am Tisch voraussagt und auch noch richtig zu liegen.

In einer der spektakulärsten Hände der letzten Jahre lag Negreanu jedoch falsch. So verlor er gegen Gus Hansen mit Full House gegen Vierling einen der größten Pots der Geschichte (575.000 $).

Doyle Brunson: Die lebende Legende

Doyle Brunson gilt für viele als der Urvater des modernen Poker und seit Jahren in der Liste der 10 besten pokerspieler der Welt. Bereits bei den Anfängen der WSOP war der Texaner dabei. Bis heute bleibt er diesem, seinem Lieblingsturnier treu. Der ehemalige Leistungssportler spielt nur sehr wenige Turniere und konzentriert sich fast ausschließlich auf die „World Series of Poker“. Das allerdings mit Erfolg! 10 Bracelets sprechen für sich und bringen ihm Platz zwei in der all Time Bestenliste ein.

Sein Legendenstatus zeigt sich darin, dass sogar eine Hand nach ihm benannt wurde. So gewann er beide Hauptturniere 76 und 77 mit den Karten 10-2, indem er ein Full House komplettierte. Seitdem nennt man eine solche Hand eine „Doyle Brunson“.

Das Spiel des Veteranen stammt dabei noch aus der alten Schule, welches er zur Zeit lernte, als Poker in den USA noch illegal war. zum gaunerischen Spiel in Hinterzimmern sagte er einst:

„Zu allererst musste man aufpassen, nicht von der Polizei geschnappt zu werden, dann musste man darauf achten, beim Spielen nicht betrogen zu werden. Hatte man gewonnen, war es oft nicht so einfach, an sein Geld zu kommen. Hatte man all das geschafft, musste man noch aufpassen, nicht überfallen zu werden.“

Spielweise

Doyle Brunson ist ein sehr aggressiver Spieler, der nicht lange zögert, um mit allen Chips All In zu gehen. Durch seinen Ruf als gewiefter und undurchschaubarer Spieler gelingt es ihm so regelmäßig seine Gegenspieler ins schwitzen zu bringen.

Zu beginn des Spiels sieht dies jedoch bei ihm anders aus. Bei niedrigen Blinds spielt er sehr passiv,  callt viel und versucht sich einen Überblick über seine Gegner zu verschaffen. Erst ab einem mittleren Stadium des Spiels kommt seine bekannte aggressives Strategie zum Vorschein.

Doch wie bei jedem großen Spieler ist auch Doyle Brunsen nicht auf eine Schiene festgelegt, sondern ändert Spielstil und Taktik je nach Gegner.

Johnny Chan: Das chinesische Poker Face

Neben Doyle Brunson belegt Johnny Chan mit 10 Gewinnen den zweiten Platz bei WSOP-Siegen und der Rangliste der besten Pokerspieler. Zur Legende wurde er durch seine aufeinanderfolgenden Siege beim Main Event der inoffiziellen Poker Weltmeisterschaft 1987 und 88. Um ein Haar wäre ihm 1989 jedoch mit drei Siegen in Folge ein neuer Weltrekord gelungen. Chan stand erneut im Finale der WSOP, musste sich aber in einem dramatischen Heads Up Phil Hellmuth geschlagen geben.

Gerade in den 80ern galt Chan als den mann den es zu schlagen galt und als Leader der 10 besten Pokerspieler der Welt. Dabei galt sein nahezu undurchschaubares Poker Face, mit welchem er beispielsweise Eric Seid im Heads Up des WSOP Main Events 1988 auf Eis lockte, als seine stärkste Waffe.

Der gebürtige Chinese kam 1973 von China in die USA und begann ein Studium in Housten. Schnell entdeckte „The Orient Express“ jedoch seine Leidenschaft für den Pokersport und ging nach Las Vegas um ein professioneller Spieler zu werden.

Spielweise

Wie die meisten professionellen Spieler pflegt auch Chan einen sehr aggressives Stil. So ist es sein Ziel Gegnern Angst zu machen, gegen ihn zu bluffen. Selbst mit vermeintlich schwächeren Händen geht er häufig mit und so ist es bei ihm schwer zu unterscheiden, wann er blufft und wann nicht.

Erik Seidel: Der vergessene unter den 10 besten Pokerspielern der Welt

An Pokertischen geht es in der Regel heiß her, es wird geflucht, gewitzelt und Trash Talk betrieben was das zeug hält. Gerade durch die Fernsehübertragungen sind so Akteure die das Spiel durch ihre Persönlichkeit beleben wie Negreanu auch über die Poker Grenzen hinaus bekannt geworden.

Insofern passt Erik Seidel nicht wirklich in das Bild eines klassischen Pokerspielers. Der ehemalige Börsenmakler ist beim sehr ruhig und gibt nur wenig von sich Preis. Er lässt vielmehr erfolge sprechen. Mit 8 WSOP Siegen und noch weiteren Erfolgen bei den renommiertesten Turnieren der Welt ist er auf der Rangliste der besten Pokerspieler mit den höchsten Geldgewinnen ganz oben.

Dennoch ist er in den Medien durch seine unscheinbare Art viel weniger präsent und wird unter den 10 besten Pokerspielern der Welt gerne vergessen. Experten trauen ihm jedoch zu, die magische Grenze von 10 gewonnenen Bracelets noch zu knacken.

Spielweise

Seinem Typ entsprechend spricht Erik Seidel nur höchst ungern über sein Spiel. Ihm ist es sogar unangenehm, wenn seine Karten bei TV Übertragungen von jedermann eingesehen werden können. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass er eher passiv spielt und sich dabei auf seine hervorragenden analytischen Fähigkeiten verlässt, welche er in seiner Zeit als professioneller Backgammonspieler erwarb.

So werden nur wenige Starthände von ihm gespielt und es kommt nur wirklich selten vor, dass er mit seinen Händen verliert. Viele Pokerfans kritisieren dies, da es das Spiel verzögere und nicht spektakulär sei. Fakt ist jedoch, dass Seidel mit seiner Taktik jede menge Erfolg hat.

Zu ein bisschen Ruhm sollte Seidel trotzdem kommen. Die Hand, mit welcher er 1988 gegen Johnny Chan im Finale der WSOP verlor wurde im Kinofilm „Rounders“ mit Matt Damon verewigt. Es sollte jedoch auch zu einem realen Aufeinandertreffen der beiden kommen. Sehen Sie hier, wie Seidel Revanche für die Verfilmung seiner Niederlage nehmen konnte:

Die besten deutschen Pokerspieler

Obwohl bei den großen Pokerturnieren wie WSOP oder der World Poker Tour in der Regel nur 10% aus Europa stammen, schaffen es immer wieder auch deutsche Spieler in die Spitze der 10 besten Pokerspieler der Welt vorzustoßen. Vertraut man dem Global Poker Index, welcher alle Erfolge eines Spielers in Punkte und eine Rangliste zusammenfasst, sind die besten deutschen pokerspieler Marvin Rattenmaier, Philip Gruisem und Ole Schemion.

Diese besten deutschen Pokerspieler können zwar noch keine großen Erfolge Erfolge wie dem Gewinn eines Brasseletts vorweisen, sammeln aber Fleißig Erfolge bei europäischen Turnieren. Marvin Rattenmaier lag dabei sogar durch eine sehr erfolgreiche Saison zeitweise auf Platz 1 des Global Poker Index.