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Lewandowskis Zukunft beim FC Bayern München

Robert Lewandowski

Robert Lewandowski produziert im Trikot des FC Bayern München Tore am Fließband. Kein Wunder also, dass zahlreiche Topklubs den Ausnahmestürmer gerne aus der bayerischen Landeshauptstadt locken würden. Die Gerüchte um den polnischen Nationalmannschaftskapitän bezüglich eines möglichen Abgangs halten sich hartnäckig. Lange Zeit galt Real Madrid als heißer Kandidat für einen Wechsel Lewandowskis, auch mit den beiden Klubs aus Manchester wurde der Stürmer in Verbindung gebracht. Doch in München denkt man gar nicht erst daran, seinen Torgaranten ziehen zu lassen.

Lewandowskis Leistungen beim FC Bayern München

Er ist die personifizierte Tormaschine aus Polen. Seit 2010 prägte Robert Lewandowski nunmehr die Bundesliga, zunächst im Trikot von Borussia Dortmund, nunmehr im Trikot des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. Im Laufe seiner Karriere steigerte sich der Torjäger immer weiter. Traf er für die Dortmunder durchschnittlich noch alle 133 Minuten, lässt er nun seit seinem Wechsel zu den Bayern alle 90 Minuten den Ball im gegnerischen Netz zappeln.

Unvergessen dürfte den Fans wohl sein Fünferpack im Spiel gegen den VfL Wolfsburg bleiben, als er zur Halbzeit eingewechselt wurde und innerhalb von acht Minuten und 59 Sekunden aus einem 0:1-Rückstand ein 5:1 machte. Das war nicht nur der schnellste Hattrick der Bundesliga-Historie, sondern freilich auch gleich der schnellste Vierer- und Fünferpack.

Lewandowskis

Im vergangenen Jahr holte er mit den Bayern das Triple aus DFB-Pokal, Champions League und Meisterschaft. Seine Leistungen in diesem Jahr, und das heißt im Klartext Torschützenkönig in allen drei Wettwerben, bescherten ihm den Titel des Weltfußballers.

Und als wäre das alles nicht genug, egalisierte er in der abgelaufenen Saison einen Rekord, der eigentlich für die Ewigkeit gemacht schien. Mit sage und schreibe 41 Bundesligatoren in einer Saison setzte der Pole eine neue Bestmarke und zog damit am Bomber der Nation, Gerd Müller, vorbei.

Beinahe so unglaublich, wie der Rekord selbst, ist die Tatsache, dass Lewandowski den entscheidenden Treffer zu seinem 41. Saisontor in der letzten Spielminute des letzten Spieltages schoss. Lange hatte es so ausgesehen, als bliebe es bei den 1972 erzielten 40 Treffern von Gerd Müller.

Wenn man die 41 Saisontore seine 29 Einsätze anrechnet, dann erzielte der Vollblutstürmer im Schnitt satte 1,4 Tore pro Partie.

Für die Bayern erzielte Lewandowski nun in 219 Bundesligaspielen ganze 203 Treffer. Damit hat er für die Weiß-Roten gar eine bessere Quote als Gerd Müller, der in 427 Bundesliga-Partien zwar 365 Mal erfolgreich war, aber Durschnitt nur alle 105 Minuten jubeln durfte.

So wird die nächste Saison für ihn aussehen

Lewandowskis Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft 2023 aus. Bis dahin werden die Bayern-Verantwortlichen einen Teufel tun, ihre Tormaschine ziehen zu lassen. Laut Bayern-Präsident Herbert Hainer werde der Angreifer in den kommenden beiden Spielzeiten „auf jeden Fall bei uns bleiben“. Karl-Heinz Rummenigge verriet schon im Juni, dass man an der Säbener Straße gar darüber nachdenke, den Vertrag mit dem Polen noch einmal zu verlängern. „Ich kann mir vorstellen, dass ich das tun werde.“

Nun Rummenigge wird dies sicherlich nicht mehr tun, aber sein Nachfolger Oliver Kahn dürfte wohl ähnliches im Sinn haben. Der Vorstandschef schloss jüngst einen Transfer des Topstürmers aus. „Bei Robert würden wir es uns auf jeden Fall leisten, stur zu bleiben”, sagte der 52 Jahre alte frühere Weltklassetorhüter im einem Interview.

Bayerns neuer Trainer Julian Nagelsmann hat das Gespräch mit dem Angreifer bereits gesucht und mit ihm über seine Zukunft in München gesprochen. Laut „Bild“ soll der 32-Jährige seinen Coach zugesichert haben, bei den Bayern bleiben zu wollen.

Dem Bericht zufolge habe Lewandowski verlauten lassen, sich in der bayerischen Landeshauptstadt wohl zu fühlen und weiterhin „voll motiviert“ für die Aufgaben mit den Bayern zu sein. Das dürfte auf freudige Ohren bei den Bayern-Verantwortlichen, den Mitspielern sowie den Fans treffen. Denn: Eine bezahlbare Alternative gibt es nicht. Und ehrlich gesagt, darf daran gezweifelt werden, dass sich diese auch bei dem nötigen Kleingeld aktuell finden ließe.