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Match Analyse zum 1. Spieltag der Champions League 2021/22

Champions League 1. Spieltag

Der erste Spieltag der neuen Champions-League-Saison ist gespielt. Der FC Bayern München konnte mit einem Kantersieg ebenso überzeugen wie Manchester City, dass sich souverän gegen RB Leipzig durchsetzen konnte.

Zwei Titelaspiranten wurden also bereits zum Auftakt ihrer Favoritenrolle gerecht. Paris Saint-Germain, das topbesetzte Starensemble aus der französischen Hauptstadt, hingegen enttäuschte mit einem Remis gegen Brügge. Und auch Manchester United lieferte sich beim Comeback von Cristiano Ronaldo eine bittere Pleite gegen Young Boys Bern.

Bayern enthüllt Barca-Probleme

Auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München wartete zum Auftakt der Champions League ein vermeintliches Spitzenduell. Der FC Barcelona lud zum Kräftemessen ins Camp Nou. Doch was sich anfänglich noch als Partie auf Augenhöhe verkaufen ließ, wurde letztlich zu einer einseitigen Angelegenheit. Denn die Bayern hatten mit den Katalanen an diesem Abend keinerlei Probleme. Thomas Müller brachte seine Farben in der 33. Spielminute in Führung, den Endstand stellte Topstürmer Robert Lewandowski mit einem Doppelpack (56., 85.) her.

Zwar musste sich die Elf von Julian Nagelsmann zu Beginn noch etwas sortieren, fand aber schnell die probaten Mittel gegen die defensive Aufstellung mit Dreierkette von Trainer Ronald Koeman. Mit geschickten Attacken über die agilen Jamal Musiala und Leroy Sane kamen die Münchner meist aus der Mitte Richtung Torraum. Barcelona hingegen konnte weder in Hälfte eins noch nach dem Pausentee wirklich Gefahr für die Münchner entwickeln.

Erst in der Schlussphase stellte Koeman auf Viererkette um und setzte auf mehr Personal im Mittelfeld, gefährlicher aber wurde das Spiel der Katalanen nicht. Ganz im Gegenteil: Die Bayern setzten noch einmal einen drauf und am Ende sorgte Lewandowski mit einem Abstauber für den 3:0-Endstand, nachdem zuvor Serge Gnabry am Pfosten scheiterte.

Champions League 1. Spieltag

Leipzig hat Champions-League-Lektion gegeben

Anders als den Bayern ging es mit RB Leipzig einem anderen deutschen Vertreter. Mit großen Ambitionen waren die Ostdeutschen nach England gereist, bekamen aber sogleich eine Lehrstunde erteilt. In der enorm schwierigen Gruppe A mit Paris Saint-Germain und dem FC Brügge ließ der letztjährige Finalist Manchester City keine Zweifel an seinem Führungsanspruch aufkommen und fegte Leipzig mit 6:3 aus dem Etihad-Stadium.

Innenverteidiger Nathan Ake brachte die Gastgeber bereits in der 16. Minute in Führung. Bitter für RB Leipzig: Nur zwölf Minuten später vergrößerte Nordi Mukiele per Eigentor den Rückstand. Kurz vor der Pause dann das Aufatmen bei den Gästen. Christopher Nkunku verkürzte per Kopf in der 42. Minute auf 1:2. Doch die Hoffnungen wurde noch vor dem Pausentee durch einen verwandelten Handelfmeter von Riyad Mahrez im Keim erstickt.

Nach der Pause verkürzte Mukiele in der 51. Minute erneut, ehe Rekordtransfer Jack Grealish sein erstes Champions-League Tor erzielte (56.). Nkunku traf nach Zuspiel von Poulse abermals und erzielte sein drittes Tor. Doch Manchester City wollte mehr und Joao Cancelo traf aus der Distanz in der 75. Minute. Den Schlusspunkt setzte der Brasilianer Gabriel Jesus in der 86 Minute.

Brügge Schluckauf für PSG-Superstars

Nicht zuletzt seit der Verpflichtung von Superstar Lionel Messi galt Paris Saint-Germain als großer Favorit auf den Henkelpott. Doch zum Auftakt der Gruppenphase gab es erst einmal einen herben Rückschlag für das hochkarätig besetzte Team von Trainer Mauricio Pochettino. Der Hauptstadt-Klub kam bei Außenseiter FC Brügge nicht über ein 1:1 hinaus.

Pochettino schickte die beiden Ausnahmestürmer Neymar und Kylian Mbappe ins Rennen, welche ihre spielerische Klasse aber über weite Strecken schuldig blieben. Und auch Messi blieb ebenso blass, wie der Rest des Mega-Ensembles.

Zwar brachte Ander Herrera die Pariser in der 15. Minute in Führung, doch nach dem Ausgleich durch Hans Vanaken in der 27. Minute, konnte PSG selbst keine wirklichen Akzente mehr setzten. Auch die Maßnahmen von Pochettino, der zur Halbzeit Julian Draxler ins Spiel brachte, änderte nichts am Spielausgang. Aufgrund der starken Leistung der Belgier war der Favorit mit dem Punkt zum Auftakt der Vorrunde gar noch gut bedient.