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Bundesliga Klassiker Spiel-Analyse – FC Bayern vs Borussia Dortmund (4.12.21)

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hat das Spitzenduell am 14. Spieltag gegen Verfolger Borussia Dortmund gewonnen und damit seinen Anspruch auf die Tabellenführung gefestigt.

Nach einer wilden Partie setzten sich die Bayern am Ende mit 3:2 durch. Damit bleibt die Elf von Trainer Julian Nagelsmann mit 34 Punkten Tabellenführer, dahinter folgten die Dortmunder mit vier Zählern Rückstand.

Bundesliga Klassiker Spiel-Analyse

BVB – FC Bayern im Vergleich

Wichtig für die Partie gegen Bayern war vor allem die Rückkehr von Torjäger Erling Haaland. Schließlich schoss der Norweger in der laufenden Spielzeit satte zehn Treffer, womit er sich in der Torschützenliste direkt hinter Bayerns Robert Lewandowski einreiht.

Wie sich aber später zeigen sollte, sind die Bayern in Bestbesetzung nahezu unschlagbar. Wenn auch der Ausfall von Joshua Kimmich nicht so einfach zu verschmerzen ist.

Das Duell Bayern gegen Dortmund ist dabei fast genauso alt wie die Bundesliga selbst. Am 16.10.1965 trafen die heutigen Erzrivalen zum ersten Mal aufeinander. Seither standen sich die Klubs 104 mal gegenüber. 50 mal gingen die Bayern als Sieger hervor, 25 Spiele gewann die Borussia und 29 Spiele endeten mit einem Remis.

Die letzten fünf Duelle hat allesamt Bayern gewonnen, die Partie am 4. Dezember nicht miteingeschlossen. Den letzten Dortmunder-Sieg in der Bundesliga gab es vor über drei Jahren.

Aufstellung Borussia Dortmund

  • 1 Gregor Kobel (Tor)
  • 13 Raphael Guerreiro (Abwehr)
  • 15 Mats Hummels (Abwehr)
  • 16 Manuel Akanji (Abwehr)
  • 24 Thomas Meunier (Abwehr)
  • 8 Mahmoud Dahoud (Mittelfeld)
  • 19 Julian Brandt (Mittelfeld)
  • 22 Jude Bellingham (Mittelfeld)
  • 23 Emre Can (Mittelfeld)
  • 9 Erling Haaland (Sturm)
  • 11 Marco Reus (Mittelfeld)

Einwechselspieler

  • 21 Donyell Malen
  • 39 Marius Wolf
  • 14 Nico Schulz
  • 27 Steffen Tigges
  • 35 Marwin Hitz
  • 34 Marin Pongracic
  • 5 Dan-Axel Zagadou
  • 20 Reinier
  • 28 Axel Witsel

Aufstellung FC Bayern München

  • 1 Manuel Neuer (Tor)
  • 2 Dayot Upamecano (Abwehr)
  • 5 Benjamin Pavard (Abwehr)
  • 19 Alphonso Davies (Abwehr)
  • 21 Lucas Hernandez (Abwehr)
  • 8 Leon Goretzka (Mittelfeld)
  • 24 Corentin Tolisso (Mittelfeld)
  • 9 Robert Lewandowski (Sturm)
  • 10 Leroy Sane (Sturm)
  • 11 Kingsley Coman (Sturm)
  • 25 Thomas Müller (Strum)

Auswechselspieler

  • 42 Jamal Musiala
  • 7 Serge Gnabry
  • 4 Niklas Süle
  • 23 Tanguy Nianzou Kouassi
  • 36 Christian Früchtl
  • 3 Omar Richards
  • 22 Marc Roca
  • 40 Malik Tillman

Hin und Her im Dortmunder Signal-Iduna-Park

Die Klassiker Begegnung war durchaus ereignisreich, im Dortmunder Stadion ging es zwischen den beiden Teams ordentlich zur Sache:

Erste Halbzeit

Die Dortmunder starteten fulminant in die Partie und schon früh erwischte Haaland einen langen Pass, scheiterte aber an Bayern-Schlussmann Manuel Neuer. Wenig später aber war der Nationalkeeper geschlagen.

In der fünften Minute nahm Brandt einen Pass von außen ins Zentrum mit, spielte Davies im Strafraum aus und traf aus 14 Metern oben rechts zum 1:0 (5. Minute). Lange aber währte die Freude auf Dortmunder Seite nicht. Hummels verpatzte als letzter Mann gegen Thomas Müller einen Pass und sah danach auch im Laufduell mit dem Münchner nicht gut aus. Lewandowski setzte nach, holte sich den Ball und egalisierte den Rückstand freistehend vor Keeper Kobel zum 1:1-Ausgleich (9.).

In Folge sahen die Zuschauer eine temporeiche Partie. Beide Teams wollten den Sieg und agierten dementsprechend offensiv. Am Ende der ersten Halbzeit hatte Bayern allerdings mehr Glück. Guerreiro traf bei einem Klärungsversuch Mitspieler Hummels. Coman nahm die Einladung dankend an und drehte das Spiel, 2:1 (44.) für die Bayern.

Zweite Halbzeit

Nach der Pause kamen die Dortmunder trotz des Rückstandes mit breiter Brust aus den Kabinen. Schnell gelang dem BVB nach einem Abwehrschnitzer von Upamecano der Ausgleich. Haaland nutzte ein Zuspiel von Bellingham mit einem Schlenzer halblinks ins lange Eck zum 2:2 (48.).

In der 65. Minute erfolgte dann ein Schock. Upamecano und Brandt prallten bei einem Kopfballduell mit den Köpfen zusammen. Brandt musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Auch die nächste Szene war für den BVB schmerzhaft.

Nach einer Ecke der Bayern erwischte Hummels den Ball mit dem Ellenbogen. Schiedsrichter Felix Zwayer überprüfte die Situation und entschied auf Strafstoß. Lewandowski traf zum 2:3-Endstand (78.) und BVB-Coach Rose echauffierte sich derart stark, dass ihn Zwayer bis zum Schlusspfiff auf die Bühne verbannte.

Andreas Wagner
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Andreas ist seit mehr als zehn Jahren als freier Sportjournalist tätig und hat in dieser Zeit redaktionelle Arbeit für diverse Formate, unter andere ...