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Die 5 größten Eishockey-Kämpfe aller Zeiten

hockeykampf

Kämpfe in Eishockey-Spielen sind kein ungewöhnlicher Anblick. Und dabei reden wir nicht über die Kämpfe zwischen den Fans der Mannschaften, sondern von Kämpfen zwischen den Eishockeyspielern! In der NHL (National Hockey League) gibt es keine Disqualifikation für Kämpfe auf dem Eis, weshalb das Kämpfen ein wesentlicher Bestandteil des Spiels ist.

Im Folgenden geben wir einen Überblick über die größten Eishockey-Kämpfe der Geschichte.

1. UdSSR vs Kanada (Junioren)

  • Ort: Piestany, Tschechoslowakei
  • Datum: 4. Januar 1987
  • Teilnehmer: UdSSR und Kanada (Junioren)
  • Wettbewerb: Junioren Weltmeisterschaft

Einer der größten Eishockey-Kämpfe aller Zeiten fand in Piestany (Tschechoslowakei) am 4. Januar 1987 zwischen den Jugendmannschaften von Russland und Kanada statt. Es war der mit Spannung erwartete letzte Tag des Wettbewerbs. Kanada war der Favorit auf die Goldmedaille und ging bereits mit einen 4:2 Vorsprung in das Spiel gegen die Sowjets.

Doch im Verlauf des Spiels sollte es heiß hergehen. Ein Zwischenfall zwischen Pavel Kostichkin und Theoren Fleury wurde plötzlich gewalttätig und führte zu einem der größten Eishockey-Kämpfe überhaupt.

Der Kampf begann in der 14. Minute des zweiten Viertels. Um die Meisterschaft mit nach Hause zu nehmen, war es für die Kanadier zwingend notwendig, mit einem Vorsprung von drei Toren zu gewinnen, während die UdSSR-Mannschaft bereits aus dem Rennen war. Schließlich war dem Sowjet-Team in den vorherigen Spielen wirklich nichts gelungen.

Das änderte aber nichts an der Ruppigkeit ihrer Spielweise. Laut Augenzeugen sprangen sogar vier Russen von der Bank und schlossen sich der Schlägerei auf dem Eis an. Der Russe Evgeny Davydov führte das Kommando an, und es dauerte nicht lange, bis beide Bänke auf dem Eis versammelt und einer der größten Eishockey-Kämpfe im vollen Gange waren.

Die Offiziellen versuchten die Ordnung auf dem Eis wieder herzustellen, indem sie die Lichter in der Arena ausschalten. Doch auch dieser hilflose Versuch konnte einen der größten Eishockey-Kämpfe der Geschichte nicht stoppen. Der norwegische Schiedsrichter Hans Ronning und beide Linienrichter verließen letztendlich das Eis. Allerdings half auch das nichts, und sie beschlossen, die Polizei anzurufen, um diesen epischen Kampf zu beenden.

Nach dem Kampf disqualifizierte der Internationale Eishockey-Verband alle Spieler für 18 Monate und die Trainer der Teams für 3 Jahre. Später wurde die Disqualifikation allerdings auf 6 Monate reduziert. Mehrere Spieler, die am Kampf beteiligt waren, entwickelten sich in den Folgejahren zu Stars der National Hockey League. Unter ihnen sind Theoren Fleury, Brendan Shanahan, Sergej Fedorow und Alexander Mogilny.

In Kanada glaubt man noch immer, dass die Russen bewusst den Kampf provoziert haben, so dass die Goldmedaille nicht an ihre Erzrivalen geht. Darüber hinaus denken nicht wenige Kanadier, dass Vladimir Vasiliev selbst die Massen-Schlägerei initiiert hatte.

Was auch immer die Gerüchteküche sagt, die Kanadier bekamen ihre Rache im folgenden Jahr. Sie gewannen die Goldmedaille in Moskau.

udssr eishockey team

2. Philadelphia Flyers vs Ottawa Senators

  • Ort: Philadelphia, USA
  • Datum: 5. März 2004
  • Teilnehmer: Philadelphia Flyers – Ottawa Senators
  • Wettbewerb: National Hockey League

Der Grund für den Kampf während des Eishockeyspiels am 5. März 2004 war das unfaire Verhalten von Ottawa Senators Spieler Martin Havlat gegen Mark Recchi. Im letzten Spiel zwischen diesen beiden Teams erhielt Havlat eine Strafe für die versuchte Verletzung des Flyers-Angreifers Mark Recchi. Natürlich war die Reaktion der Philadelphia-Spieler prompt.

Recchi sagte: „Er (Havlat) ist für ein solches Verhalten bekannt. Eines Tages wird er einen Schluck seiner eigenen Medizin verabreicht bekommen. Nicht unbedingt aus unserem Team, aber sicherlich wird es ihm passieren. Es ist besser für ihn zu lernen, wie man sich richtig verhält.“

Nach dieser eindringlichen Erklärung wurde das Rückspiel natürlich mit Vorfreude erwartet. Doch zur Enttäuschung der Fans waren die Spieler nicht in Eile, es auf dem Eis krachen zu lassen. Es sollte bis zur 58. Minute dauern, bis Brashear und Ray endlich einen der größten Eishockey-Kämpfe entfesselten.

Im Zuge des Kampfes trat der tapfere Daniel Markov gegen Ottawas harten Kerl, Todd Simpson, in den Ring. Als nächstes schlossen sich die Torhüter der Teams und Senator-Verteidiger Brian Pothier an. Dieser schlug zusammen mit dem Schiedsrichter Brashear nieder, der sich seinerseits geweigert hatte, die Szenerie zu verlassen. Die Flyers-Spieler Radovan Somik und Matthias Timanderu waren definitiv nicht die erfahrensten Kämpfer und mussten sich mit den harten Jungs Chris Neil und Zdeno Hara herumschlagen.

Dann endlich zog Leclair die Handschuhe aus, Recchi begann einen Kampf mit Smolinski, und das Ganze endete mit dem Verprügeln von Angriffsspieler Sharpe Spezza.

„Es war ein spannendes Spiel für uns und für unsere Fans“, sagte der Flyers-Torhüter Robert Esche, der von diesem Spiel sichtlich begeistert war.

Auch Recchi schien zufrieden mit einem der größten Eishockey-Kämpfe zu sein: „Meine Teamkollegen haben nicht vergessen, was im vorherigen Spiel passiert ist. Heute gab es viel Emotionen.“ Das Ergebnis des Spiels: Die Teams schlugen Dank eines der größten Eishockey-Kämpfe aller Zeiten, einen NHL-Rekord.

Insgesamt erhielten die Teams 419 Strafminuten (213 für Philly, 206 für die Senators). Interessanterweise konnten dieselben Teams knapp 7 Jahre später eine ähnliche Leistung aufs Eis bringen. Letztlich blieb dieses Spiel in seinem Verlauf aber absolut einzigartig!

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3. Vityaz (Tschechow) vs Avangard (Omsk)

  • Ort: Tschechow, Russland
  • Datum: 9. Januar 2010
  • Teilnehmer: Vityaz (Tschechow) und Avangard (Omsk)
  • Wettbewerb: Continental Hockey League

Dieses Spiel der KHL Championship – der Open Russian Hockey Championship – fand am 9. Januar 2010 statt und wurde im ersten Viertel bereits nach 3 Minuten 39 Sekunden unterbrochen. Der Grund war denkbar einfach: Die unzureichende Anzahl von Eishockeyspielern in den Line-Ups beider Teams (weniger als drei Feldspieler und Torhüter) machte eine Fortsetzung der Partie unmöglich.

Die ersten Scharmützel begannen bereits vor der Eröffnung des Spiels, als die Hawks-Spieler eine ungeschriebene Regel brachen. Diese besagt, dass die Mittellinie während des Warm-Ups nicht überquert werden soll. Die harten Jungs der „Ritter“ mochten dies nicht, wovon sich die Avanguard-Spieler jedoch nicht beeindrucken ließen. Doch erst im Spiel sollte einer der größten Eishockey-Kämpfe vom Zaun brechen. Das Resultat der folgenden Momente:

Das Match begann zwar rechtzeitig, aber drei Minuten später – nachdem Svitov einen Bodycheck gegen seinen Gegenspieler Bahriddinov aus der Nähe von Moskau gelandet hatte – begann ein 5-gegen-5-Kampf, der als einer der größten Eishockey-Kämpfe in die Geschichte eingehen sollte. Nachdem ordentlich die Fäuste flogen, gelang es schließlich den Schiedsrichtern, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Das Spiel ging nach einer Reihe von Foul-Strafen sogar weiter.

Aber nur für 7 Sekunden! Ein neuer Kampf brach aus, der nur mit großer Schwierigkeit gestoppt werden konnte. Aber die Teams kamen nicht umhin, weiterzumachen – sie waren entschlossen zu kämpfen. Nach einem weiteren Kampf, der nach nur 3 Sekunden ausbrach, waren alle Spieler beider Mannschaften auf dem Eis, um sich an der Schlacht zu beteiligen. Folglich schickten die Schiedsrichter fast alle Spieler vom Feld und brachen das Spiel ab.

Dies war eine äußerst seltene Situation im Eishockey und die erste in der russischen Geschichte des Spiels. Nie zuvor war ein Spiel wegen eines Mangels an Spielern gestoppt worden. Der offizielle Bericht des Spiels legt dar, dass die verfeindeten Seiten 840 Strafminuten erhielten: 421 für Vityaz und 419 für Avangard.

Diese Zahlen waren genau doppelt so hoch wie im härtesten Spiel der Geschichte des Eishockey: dem National Hockey League Spiel zwischen den „Ottawa Senators“ und den „Philadelphia Flyers“. Später wurde die Zeitstrafe allerdings auf 707 Minuten reduziert.

Vityaz (Tschechow) vs Avangard (Omsk)kampf

4. John Mirasty vs Jeremy Jablonski

  • Ort: Syracuse, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Datum: 19. Dezember 2008.
  • Teilnehmer: John Mirasty (Syracuse Crunch) – Jeremy Jablonski (Binghamton Senators)
  • Wettbewerb: Die American Hockey League

Im Gegensatz zu den bisherigen Kämpfen gab es hier keine Massenschlägerei. Doch auch dieser Spiel hielt einen der größten Eishockey-Kämpfe bereit. Nachdem das Horn das Ende der zweiten Periode im AHL-Spiel zwischen Syracuse Crunch und Binghamton Senatoren signalisiert hatte, beabsichtigten John Mirasty und Jeremy Jablonski nicht, das Eis zu verlassen.

Sie waren entschlossen, eine Verlängerung einzulegen. Alle Versuche der Richter dies zu verhindern, waren es umsonst. Folglich bewerteten vielen Zuschauer diese Auseinandersetzung als einer der größten Eishockey-Kämpfe überhaupt. Die beiden harten Jungs prügelten sich wie im Wahn und teilten in einer Minute insgesamt 115 Schläge aus.

John Mirasti vs Jeremy Jablonski kampf

5. Torhüterkampf: Osgood vs Roy

  • Ort: Detroit, USA
  • Datum: 1. April 1998
  • Teilnehmer: Chris Osgood (Detroit Red Wings) – Patrick Roy (Colorado Avalanche)
  • Wettbewerb: National Hockey League

Wenn Teams auf dem Eis einen 5-gegen-5-Kampf starten, ist es für die Torhüter schwierig, die Hände in den Schoß zu legen. Und wenn sich Torhüter einmischen, kann man sicher sein, dass einer der größten Eishockey-Kämpfe aller Zeiten bevorsteht. So geschah es am 1. April 1998 in den Stanley Cup Finale Play-offs zwischen den Detroit Red Wings und den Colorado Avalanche.

Patrick Roy konnte nicht widerstehen und begann sein Gegenüber zu einem Kampf herauszufordern. Goalie Chris Osgood zögerte anfänglich leicht, nahm die Herausforderung aber an, und konnte schließlich siegreich vom Eis gehen.

Der Kampf zwischen den beiden großen Torhütern, deren Namen mit goldenen Schriftzügen in die Geschichtsbücher des Sports geschrieben sind, ist eine großartige Ergänzung der größten Eishockey-Kämpfe – auch wenn es sich um keinen 5-gegen-5-Kampf handelte.

Torhüterkampf: Osgood vs Roy kampf

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